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Winterhauch 2018
#1
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Hallo ihr Lieben!


Auch hier noch einmal der Ablauf der Winterhauchwoche.


Montag (heute!): Treffen auf der Hohenwacht und gemütliche Reise durch den Forst nach Drakenfall, unser Jagdquartier. Elizabeth eröffnet dem Hofstaat ihr Heim, und Hendrik ermöglicht uns die Jagd!

Dienstag / Mittwoch: Jagdvorbereitungen und Jagd, damit wir das Winterhauchgelage mit frischem Wildbret aufwerten können (oder eben nicht, falls wir nichts fangen
[Bild: f0835a46b501ae0a182874b003fdbb65.svg] )

Donnerstag: Im off reist die Jagdgruppe zurück zur Hohenwacht, wo Abends Wichteln und Gelage stattfinden! Wir werden uns beschenken und die Bäuche vollschlagen!

Freitag: Unter Anleitung von Jocy begehen wir traditionell die Wintersonnenwende. Entwaiges Nacktbaden im Schnee kann nicht ausgeschlossen werden!

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#2
Eine kleine Einstimmung vorab. Smile

Zwar fällt das Winterhauchspektakel in diesem Jahr weitaus weniger opulent aus als im Jahr zuvor, während der Hofstaat zum Jagen in Drakenfall war, herrschte auf der Hohenwacht selbst dennoch von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang regliche Betriebsamkeit. Die Festung selbst wurde von oben bis unten geputzt, alle Holzgeländer blitzeblank poliert, alle Böden gefegt und mit frischen Binsen ausgelegt. In jeder Kammer wurden die Kamine gereinigt und frisches Feuerholz bereitgestellt, die Felle am Fenster und auf den Betten ausgeklopft und der Dreck aus den Ecken gekehrt.


Ein Potpourri verschiedenster Gerüche strömte Tag und Nacht aus der Küche durch die ganze Feste, bis so mancher Magen knurrte.  Es wurden Laib um Laib deftigen Schwarzbrots und weiche, fluffige Wecken gebacken, und Rüben und Kohl zu würzigen, köstlichen (!) Eintöpfen verkocht. Am verlockensten aber waren wohl die Süßigkeiten. Apfel- und Pflaumenkompott, gewürzt mit Honig und Zimt, Winterhauchgebäck und - auf Wunsch des Markgrafen - Zitronenküchlein, angesichts der Jahreszeit und der Lage der Mark eine wahre Dekadenz. Dementsprechend klein war die Menge und dementsprechen streng wurden sie von der Köchin bewacht, inklusive agressivem Kochlöffeleinsatz.

Natürlich wurde auch die große Halle geschmückt. Frische, duftende Tannenzweige winden sich nun um das große Holzgeländer, gehalten von seidenem Band in rot und weiß. Kleine Kränze, angetan mit Tannenzapfen und Winterbeeren, wurden auf der hohen Tafel verteilt und sämtliche Fackelhalter neu bestückt. Der Die Trophäen an der Wand wurden abgestaubt, das beste Holz in der großen Feuerstelle aufgeschichtet und der Fleischspieß blank geputzt. Hier konnte man ein ganzes Schwein ohne Probleme aufspießen und rösten, und genau das war wohl auch der Plan - oder die Hoffnung. Irgendjemand hat sich auch einen Spaß daraus gemacht, an den Griffen der diversen Waffen, die an den Wänden hängen, kleine, glitzernde Kugeln aufzuhängen oder sie mit rotem Seidenband zu umwickeln, und uber dem großen Eingang hängt nun unübersehbar ein Mistelzweig.

Als die kleine Reisegruppe samt erlegter Wildsau am späten Vormittag wieder auf der Hohenwacht eintrifft, sind sechs Männer gerade dabei, in der großen Halle noch eine Tanne aufzustellen, so groß, dass die Spitze beinahe bis zur Decke reicht.
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